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18.08.2011

Auch Zwangsverwalter muss alle Mitarbeiter übernehmen

Wer einen Betrieb übernimmt, übernimmt damit auch alle ungekündigten Mitarbeiter. Das gilt auch für einen Zwangsverwalter, wie am Donnerstag, 18. August 2011, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt entschied (Az.: 8 AZR 230/10). Es gab damit einer als Hausdame beschäftigten Hotelangestellten recht. mehr...

18.08.2011

BAG schützt Arbeitnehmer in Insolvenzbetrieben

Die Mitarbeiter eines insolventen Betriebes dürfen nicht mit neuem Arbeitsvertrag in einer Qualifizierungsgesellschaft zwischengeparkt werden, wenn der Erwerber des Betriebs sie voraussichtlich übernimmt. Mit einem solchen Zwischen-Arbeitsvertrag werden die rechtlichen Folgen des Betriebserwerbs umgangen; er verstößt daher „gegen zwingendes Recht“, urteilte am Donnerstag, 18. August 2011, das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt (Az.: 8 AZR 312/10). mehr...

18.08.2011

Verletztengeld erhöht nicht das Elterngeld

Haben Eltern vor der Geburt ihres Kindes wegen eines Arbeitsunfalls Verletztengeld erhalten, wirkt sich dieses nicht erhöhend auf das Elterngeld aus. Nur Einkommen aus Erwerbstätigkeit ist bei der Berechnung des Elterngeldes zu berücksichtigen, entschied das Bundessozialgericht (BSG) am Donnerstag, 18. August 2011, in Kassel (Az.: B 10 EG 8/10 R). Steuerfreie Lohnersatzleistungen spielten beim Elterngeld dagegen keine Rolle, so der 10. Senat. mehr...

18.08.2011

Risikoschwangerschaft nicht zulasten des Elterngeldes

Können Frauen wegen einer Risikoschwangerschaft nicht oder nur eingeschränkt arbeiten, sollen sie keine Nachteile beim Elterngeld haben. Auch eine entsprechende Schutzvorschrift darf sich daher nicht nachteilig auf die Höhe des Elterngeldes auswirken, wie das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel in einem am Donnerstag, 18. August 2011, verkündeten Urteil entschied (Az.: B 10 EG 7/10 R). Es legte damit die gesetzlichen Regelungen zur Berechnung des Elterngeldes zugunsten der Mütter aus.
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18.08.2011

Tariflicher Feiertagszuschlag für Oster- und Pfingstsonntag

(Stuttgart)  Sieht ein Tarifvertrag Zuschläge für Feiertagsarbeit vor, so wird dieser Zuschlag regelmäßig nur für die Arbeit an gesetzlichen Feiertagen ausgelöst. mehr...

 
 
18.08.2011

BAG: Lohnzuschlag nur für gesetzliche Feiertage

Sehen Tarifverträge für die Arbeit an einem Feiertag einen Lohnzuschlag vor, gilt dies nur für gesetzliche Feiertage. Rein kirchliche Feiertage wie Ostersonntag und Pfingstsonntag begründen dagegen keine höhere tarifliche Entlohnung, entschied das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt in einem am Mittwoch, 17. August 2011, verkündeten Urteil (Az.: 10 AZR 347/10). mehr...

17.08.2011

Kosten für berufliche Erstausbildung und Erststudium unmittelbar nach Schulabschluss können ...

(Kiel) Der Bundesfinanzhof hat soeben entschieden, dass das seit 2004 geltende Abzugsverbot für Kosten eines Erststudiums und einer Erstausbildung der Abziehbarkeit beruflich veranlasster Kosten für eine Erstausbildung oder für ein Erststudium auch dann nicht entgegensteht, wenn der Steuerpflichtige diese Berufsausbildung unmittelbar im Anschluss an seine Schulausbildung aufgenommen hatte. mehr...

17.08.2011

Keine Teilwertabschreibung auf festverzinsliche Wertpapiere wegen unter Nennwert gesunkenen Kurses

(Kiel) Der Bundesfinanzhof hat soeben entschieden, dass eine Abschreibung (sog. Teilwertabschreibung) auf festverzinsliche Wertpapiere unter ihren Nennwert allein wegen gesunkener Kurse nicht zulässig ist. mehr...

17.08.2011

Ist die Vorschrift über die Erhebung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge verfassungswidrig?

(Kiel) Das Verwaltungsgericht Koblenz hält §§ 10, 10a Kommunalabgabengesetz Rheinland-Pfalz (KAG), die gesetzliche Grundlage für die Erhebung wiederkehrender Straßenausbaubeiträge, für verfassungswidrig und hat dem Bundesverfassungsgericht die Frage vorgelegt, ob diese Vorschriften verfassungsgemäß sind. mehr...

17.08.2011

Hessisches LAG: Wiederholte Pflichtverletzung bei Krankheit kann den Job kosten

Arbeitnehmer müssen ihre eigene Krankheit unverzüglich melden. Tun sie dies auch nach einer Abmahnung nicht, ist eine Kündigung rechtmäßig, heißt es in einem am Mittwoch, 17. August 2011, bekanntgegebenen Urteil des Hessischen Landesarbeitsgerichts (LAG) in Frankfurt am Main (Az.: 20 Ca 7651/09).
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16.08.2011

Schiffsbeteiligungen: Bundesfinanzhof kippt das steuerliche Modell der Fondsinitiatoren

Nicht weniger Anleger haben Schiffsbeteiligungen im Portfolio. Relativ krisensicher erschienen immer wieder Investitionen in moderne Doppelhüllentanker. In nicht unerheblichem Masse sind solche Investitionen auch (aber nicht nur) steuerlich motiviert. mehr...

16.08.2011

LAG Schleswig-Holstein: Ehe mit einer Chinesin ist kein „Sicherheitsrisiko!“ / Kündigung ...

(Stuttgart)  Eine Kündigung verstößt gegen Art. 6 Abs. 1 GG, wenn sie wegen der Eheschließung des Arbeitnehmers mit einer chinesischen Staatsangehörigen ausgesprochen wurde. mehr...

16.08.2011

Finanzgericht Münster hat Zweifel, dass Sanierungsklausel des § 8c Abs. ...

(Kiel) Der 9. Senat des Finanzgerichts Münster hat erhebliche Zweifel, ob die sog. Sanierungsklausel des § 8c Abs. 1a KStG tatsächlich - wie die Europäische Kommission festgestellt hat - als unzulässige Beihilfe anzusehen ist. mehr...

16.08.2011

BAG kippt Tarifregelung der Lufthansa

Tarifparteien dürfen keine Altersgrenze für Neueinstellungen vereinbaren. Mit einem am Dienstag, 16. August 2011, schriftlich veröffentlichten Beschluss verwarf das Bundesarbeitsgericht (BAG) in Erfurt eine entsprechende Tarifklausel für Piloten der Lufthansa (Az.: 7 ABR 98/09). Sie sei altersdiskriminierend und verletze ältere Bewerber in ihrem Grundrecht der Berufsfreiheit. mehr...

16.08.2011

Eingereichte Kündigungsschutzklage kann drei Jahre ruhen

Einigen sich ein Arbeitgeber und ein geschasster Arbeitnehmer, die fristgerecht eingereichte Kündigungsschutzklage bis auf Weiteres ruhen zu lassen, kann der Arbeitnehmer das Verfahren gegebenenfalls auch nach Jahren wieder aufgreifen. Sein Klagerecht ist mit dem Zeitablauf nicht verwirkt und der Arbeitgeber kann nicht darauf vertrauen, die Sache sei nun erledigt, heißt es in einem am Dienstag, 16. August 2011, schriftlich veröffentlichten Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) in Erfurt (Az.: 2 AZR 323/09). mehr...

 
 
15.08.2011

LSG Potsdam bestätigt Aberkennung der Ehrenpension für Markus Wolf

Die Aberkennung der Entschädigungsrente und früheren „Ehrenpension“ für den ehemaligen Stasi-Funktionär Markus Wolf ist rechtmäßig. Das hat das Landessozialgericht (LSG) Berlin-Brandenburg in Potsdam mit einem am Montag, 15.08.2011, bekanntgegebenen Urteil entschieden (AZ: L 8 R 437/05). mehr...

15.08.2011

Gesetzliche Kasse muss nach Täuschung auch Privatbehandlung zahlen

Die gesetzlichen Krankenkassen müssen im Ausnahmefall auch eine Privatbehandlung bezahlen – nämlich dann, wenn der Patient gar nicht wusste, dass es eine Privatbehandlung ist. In solchen Fällen liegt ein „Systemversagen“ vor, das der Krankenkasse zuzurechnen ist, heißt es in einem am Montag, 15. August 2011, veröffentlichten Urteil des Hessischen Landessozialgerichts (LSG) in Darmstadt (Az.: L 8 KR 313/08). Über mögliche Regressansprüche gegen den Arzt hatte das LSG nicht zu entscheiden. mehr...

12.08.2011

Verwaltungsgericht Stuttgart hält uralten Bebauungsplan aufrecht

Mit 42 Jahren, da fängt für einen Bebauungsplan das Leben erst richtig an. Es könnte zumindest, meint das Verwaltungsgericht Stuttgart in einem am Freitag, 12. August 2011 schriftlich veröffentlichten Urteil vom 2. August 2011 (Az.: 6 K 1381/11). Es bestätigte damit die Sperrung einer Grundfläche für andere Nutzungen wegen einer seit 42 Jahren geplanten aber nie gebauten Umformstation. mehr...

12.08.2011

Schmerzensgeld nach Verkehrsunfall: Auch bereits vorhandener „Grunderkrankung“/ Verschlechterung!

Das OLG Saarbrücken hat am 21.07.2009 entschieden, dass eine bereits vor dem Unfall bestehende Schadenslage „im psychisch-psychologischen Bereich“ sich auf den Schmerzensgeldanspruch mindernd auswirken kann. mehr...

12.08.2011

EU-Führerschein: 6 Monate Wohnsitz im Ausstellerland auch bei Ersterwerb eines Führerscheins nötig?

Der EuGH hat am 12.05.2011 entschieden, dass eine neu erworbene Fahrerlaubnis von den deutschen Fahrerlaubnisbehörden anerkannt werden muss, wenn der Autofahrer/ die Autofahrerin mindestens sechs Monate in dem anderen EU-Mitgliedsstaat gewohnt hat. mehr...

 
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